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Landesverband RPS hat ein Spendenkonto eingerichtet

Die Hochwasserkatastrophe in unserem Landesverband RPS macht uns alle betroffen. Die Bilder aus den Medien lähmen und machen sprachlos.

Von einigen, betroffenen Praxen haben wir schon verheerende Rückmeldungen bekommen.

Koordinierte Hilfe und Sachspenden muss über die offiziellen Hilfsorganisationen, Feuerwehr oder THW erfolgen. Auch hier sind Kolleg*innen aktiv und fahren in die betroffenen Gebiete.

Aber auch wir als Verband und die Gemeinschaft der physiotherapeutischen Kolleginnen und Kollegen können, für die Zeit danach, mit Spenden helfen. Es sind bereits erste Anfragen in der Geschäftsstelle eingegangen.

 

Hierfür haben wir ein Spendenkonto eingerichtet. Hier die dazugehörigen Bankdaten:

  • Kreissparkasse St. Wendel

  • IBAN: DE06 5925 1020 0120 4860 22

  • BIC: SALADE51WND

Bitte bei der Überweisung als Verwendungszweck "Spende Hochwasser RLP 2021" angeben.

Hinweis: Leider dürfen wir keine Bescheinigungen für die Zuwendungen ausstellen, da wir keine Spendenorganisation sind.

Für Spenden unter 200 € dient Euch der Kontoauszug zum Nachweis.

Wir versichern Euch, dass wir jeden möglichen Cent an die betroffenen Praxen weiterleiten werden und einen entsprechenden Verteilerschlüssel generieren werden. Natürlich steht es Euch frei, an andere Organisationen zu spenden.

Im Namen der betroffenen Kolleg*innen bedanken wir uns für Eure Hilfe!

 

14.09.21 - Weitere Unterstützungsmaßnahme für die vom Hochwasser betroffenen Praxen

Es haben sich die Krankenkassenverbände heute Abend auf Bundesebene
und der GKV-Spitzenverband im Nachgang auf weitere Hinweise insbesondere zu Abrechnungsfragen verständigt.

Der GKV-Spitzenverband hat in seinem Rundschreiben für verschiedene Fallgestaltungen Handlungsanweisungen verfasst. Diese gelten nunmehr bis 31.03.2022.

Bei der Fallgestaltung 4 heißt es wie folgt:

„Heilmittelpraxen, bei denen die abrechnungsbegründen Originalverordnungen für vor Hochwasserbeginn
durchgeführte Behandlungen gänzlich verlorengegangen sind und keine „Ersatzverordnungen“ oder

„Verordnungskopien“ vorliegen und auch kein Abrechnungsdatensatz vorhanden ist, bitten wir, sich bei
ihrem Berufsverband zu melden.“

Um den Krankenkassen einen Überblick zu verschaffen, hat der GKV-Spitzenverband die Berufs-
verbände gebeten, dem GKV-Spitzenverband zeitnah eine Liste der betroffenen Heilmittelpraxen

zur Verfügung zu stellen.

Sollte die oben geschilderte Fallgestaltung bei Euch eingetroffen sein, meldet Euch bitte bei uns per
Telefon 06351-1 26 85 0 oder schreibt uns unter info(at)rps.physio-deutschland.de eine E-Mail.
Wir weisen Euch darauf hin, dass wir Eure Daten an die Krankenkassen weitergegeben werden.

Folgende Informationen zur Weitergabe an den GKV-Spitzenverbandes werden benötigt:

  • Name und Anschrift der betroffenen Heilmittelpraxis

  • Institutionskennzeichen

  • Ausmaß der Betroffenheit vom Hochwasser gemäß Fallgestaltung 4.

  • Art und Umfang zum bestehenden Versicherungsschutz (z.B. für Elementarschäden, Ausfallversicherung)

Der GKV-Spitzenverband wird gemeinsam mit den Krankenkassen zeitnah eine Härtefallregelung in

Bezug auf die Abrechnung prüfen.

 

Telefonische Krisenberatung für BGW-Versicherte

Flutkatastrophe

Hilfe für Beschäftigte aus BGW-Mitgliedsbetrieben, die von der Flutkatastrophe betroffen sind oder bei ihrer Bewältigung helfen: Sie können angesichts dieser Extremsituation in psychisch sehr belastende Situationen geraten.
Die BGW unterstützt in diesen Fällen mit einer telefonischen Krisenberatung.

 

Alle Informationen finden Sie auf der Homepage von der BGW:

https://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/Psyche-und-Gesundheit/Flutkatastrophe-Telefon-Krisenberatung.html?utm_campaign=newsletter_2021-08-04_17:58:00

 

Hochwasser - Viele Hilfsangebote für Betroffene in RLP

Von dem Hochwasser, das in einigen Regionen Deutschlands und insbesondere bei uns im Norden von Rheinland-Pfalz enorme Schäden angerichtet hat, sind auch zahlreiche Physiotherapiepraxen betroffen.

Mit vielen von ihnen stehen die Mitglieder der „Task Force Hochwasser“ der vier maßgeblichen Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB und VPT bereits in Kontakt und haben eruiert, welche Hilfen von wem benötigt werden.

Mitglieder unseres Landesverbandes RPS haben entsprechende Unterstützungsanfragen oder auch Hilfsangebote gemeldet. Aber auch aus ganz Deutschland erreichen uns Mails der Betroffenheit und entsprechende Angebote.

Aber: noch immer gibt es in einigen Regionen kein Strom, Wasser oder ein Mobilfunk- oder Internetsystem. Bis zu einem funktionierendem Praxisablauf ist es noch weit hin.


Landeshilfen RLP

In RLP gibt es mittlerweile ein Soforthilfeprogramm der Landesregierung, in dem sehr unbürokratisch bis zu 3.500€ abgerufen werden kann.

Den entsprechenden Link der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion RLP findet Ihr hier:

https://add.rlp.de/de/themen/hochwasserkatastrophe-hotlines-und-spendenkonten/



Hilfsplattform RLP - auch für PhysioInventar

Eine weitere Plattform in RLP ist über den Link https://fluthilfe.rlp.de erreichbar. Hier kann als Privatperson oder als Organisation einfach Hilfe angeboten oder angefordert werden.

Wir empfehlen, diese Plattform zu nutzen, so daß hier konkrete Angebote von Praxiszubehör etc. vermittelt werden können. Dies kann auch deutschlandweit erfolgen.

Da diese Plattform datenschutzkonform und mit der direkten Möglichkeit der Kontaktaufnahme einer von uns überlegten digitalen Plattform überwiegt, möchten wir auffordern, die Hilfsangebote hier zu bündeln.



Gespräche mit dem GKV-Spitzenverband

Parallel dazu stehen die Verbandsvertreter*innen im engen Austausch mit dem GKV-Spitzenverband. Gerade Physiotherapiepraxen, die durch das Hochwasser auch Geschäftsunterlagen wie Verträge, Verordnungen oder digitale Dokumente verloren haben, sind auf kulante und unbürokratische Lösungen bei der Abrechnung angewiesen. Der GKV-Spitzenverband steht dazu in enger Abstimmung mit seinen Mitgliedskassen.

Die Kassen waren insgesamt schon sehr gut über die aktuelle Lage informiert. Wir haben dies um einige der besprochenen Punkte aus der Task Force ergänzt, sodass dem GKV-SV nun alle bisher bekannten Probleme bekannt sind.


Beim GKV-SV findet Anfang nächster Woche ein weiteres Abstimmungsgespräch zur aktuellen Lage zwischen den Kassen statt, an dem alle Problematiken – auch unser Vorschlag zur Ausgleichszahlung – besprochen werden sollen. Zugesichert wurde uns bereits jetzt, dass es zu unbürokratischen Hilfen kommen wird und wir gemeinsam Lösungen finden werden.

Alles in allem war es ein positives Gespräch und wir sind gespannt, was der GKV-SV uns mitteilen wird und wie die Lösungen im Detail aussehen werden.


Hingewiesen hatten wir in unserer letzten Mitteilung schon auf die Möglichkeit, die Behandlungen an anderen Orten zu erbringen – zunächst bis zum 15. August 2021. So können beispielsweise Heilmittel, für die kein Hausbesuch verordnet war, im Haus des Versicherten oder an einem anderen Ort erbracht werden. Dadurch entsteht jedoch kein Anspruch auf die Hausbesuchsvergütung. Entsprechende Verordnungen müssen mit dem Kürzel „HW“ markiert werden.



Beiträge der Arbeitgeber*innen zur Sozialversicherung

In einem weiteren Rundschreiben hat der GKV-Spitzenverband bereits darüber informiert, welche Vorgehensweise er im Umgang mit Arbeitgebern empfiehlt, die ihre Beiträge nicht rechtzeitig bezahlen können.



Anspruch auf Kurzarbeitergeld

Wir weisen nochmals darauf hin, dass Menschen aus den betroffenen Regionen einen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben. Aus Sicht der Verbände ist die aktuelle Situation in den betroffenen Regionen ein „unabwendbares Ereignis“ durch „außergewöhnliche Witterungsumstände“ und damit besteht ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Weitere Informationen erhalten Betroffene über ihren Steuerberater*in.