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3. Juniorenstammtisch in Mainz

Im September trafen wir uns ein weiteres Mal zu unserem Junioren-Stammtisch in Mainz. Dieses Mal war auch Michaela Yüksel dabei. Sie ist im LV Rheinland-Pfalz/Saarland im Beirat für den Bereich Angestellte zuständig. Da dies natürlich auch junge Berufseinsteiger betrifft, möchte Sie sich auch für diese stark machen. Hierfür war Sie auch schon an Schulen in Rheinland-Pfalz unterwegs um Präsentationen zum Thema Berufspolitik/Verbandsarbeit zu halten. Da sie leider früher gehen musste, hat sie es nicht auf unser Foto vor der Uni geschafft.

Von Alexander Stirner (Beirat und Sprecher des BSSR) gab es wie immer Neuigkeiten vom Bundesverband. Hier war der PSST (PhysioSchüler und StudierendenTag) und das nächste Treffen des BSSR wichtige Themen. Der Online-Journal-Club - in welchem über eine Internetplattform therapie-relevante Studien besprochen werden ist eine tolle Neuigkeit – welche ab dem 12.11. für alle Mitglieder offensteht.

Gehört Ihr auch zu den Schüler*innen, Studierenden und Berufseinsteigern, dann seid ihr herzlich willkommen. Also zögert nicht und schreibt mich gerne an, vielleicht sehen wir uns dann beim nächsten Stammtisch!

Euer Tim vom LV Rheinland-Pfalz/Saarland

tim.bumb@rps.physio-deutschland.de

2. Junioren-Stammtisch in Mainz

von links nach rechts:
hintere Reihe: Claudia Wolf, Anja Schenker, Maria Schwarzer, vordere Rheihe: Tim Bumb, Johannes Benrath und Alexander Stirner

Zuletzt die Veranstaltung „Perspektive Physiotherapie“, nun schon das zweite Treffen junger engagierter Physios zu unserem Stammtisch in der Universitätsstadt.

Freundlicherweise hat Dr. Ulrich Betz, Leiter des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation an der Unimedizin Mainz uns seine Räumlichkeiten für das Treffen zur Verfügung gestellt. (Zur Erinnerung: 2017 hatte Dr. Betz von PHYSIO-DEUTSCHLAND den „Stein der Weisen“ als Auszeichnung für seinen Beitrag zur physiotherapeutischen Forschung in Deutschland erhalten.)

Wie schon beim letzten Treffen ist auch Claudia Wolf, welche selbst am Institut in Mainz forscht und ihre Dissertation schreibt, wieder beim Treffen dabei und möchte aktiv zum Professionalisierungs-Prozess beitragen. Neu in unser Runde durften wir Anja Schenker aus Worms begrüßen. Wie die anderen der fünf Teilnehmer hat sie Interesse an der Entwicklung des Berufsstandes und möchte Ihre Energie nutzen, um auch andere junge angehende Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen von der Relevanz einer starken Vertretung unserer Interessen zu begeistern.

Gemeinsam planten wir die Präsentationen für Physiotherapieschulen/-hochschulen und tauschten uns über unsere Erfahrungen bei den vergangenen Vorträgen aus. Vom aktuellen BSSR (Bundesschüler- und Studierendenrats)-Sprecher Alexander Stirner gab es Infos aus dem Bundesverband und der Arbeit dieses wichtigen Nachwuchsgremiums.

Der BSSR ist zurzeit beispielsweise sehr auf interprofessioneller Ebene aktiv. Hier erfolgt ein regelmäßiger Austausch mit Medizinstudierenden und aktuell auch verstärkt den Ergotherapieschüler*innen und -studierenden. Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen, welches am 21. September stattfinden soll. Wir freuen uns über jeden Neuen in unserem Team. Also zögert nicht und schreibt mich gerne an unter tim.bumb@rps.physio-deutschland.de

Euer Tim vom LV Rheinland-Pfalz/Saarland

PERSPERKTIVE PHYSIOTHERAPIE

 

Volles Haus in der Physiotherapieschule an der Universitätsmedizin Mainz

Über 230 Schüler, Studierende, Lehrkräfte und Berufseinsteiger trafen sich am 05. Oktober zur einer gemeinsamen Veranstaltung, zu der die Dachorganisation der Heilmittel-Verbände in Rheinland-Pfalz (DOH) insbesondere die künftigen Berufseinsteiger eingeladen hatte. Die Verbände der DOH wurden von Thomas Wecker vom Verband der Leitenden Lehrkräfte (VLL), Erwin Hilgert, Vorsitzender und Herbert Schneider (Geschäftsführer) vom VPT und den drei Vorständen von PHYSIO-DEUTSCHLAND, LV Rheinland-Pfalz/Saarland, Dagmar Schlaubitz, Peter Reiland und Michael Alles vertreten. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Pflegevorstand der Universitätsmedizin Mainz,  Marion Hahn und leitete über in den Vortrag „Quo vadis – Perspektive Physiotherapie“. Hierbei gab Prof. Dr. Marion Riese von der Katholischen Hochschule Mainz, einen Überblick über  verschiedene Möglichkeiten, ein Studium mit der Grundausbildung zu kombinieren. Sie führte durch ihre eigene Vita, um die Zuhörer für eine wissenschaftlich fundierte Professionalisierung der deutschen Physiotherapie zu sensibilisieren und endete mit einem Rückblick auf die geschichtliche Entwicklung des Berufes in der Bundesrepublik.

Elf Workshops boten den Teilnehmern eine Vielzahl an spannenden Themen. Im Hinblick auf ihren baldigen Berufseinstieg konnten sich die Schüler und Studierenden, unter anderem, über die Möglichkeiten von Fort- und Weiterbildung, realistischer Gehaltsvorstellungen, Physiotherapie in Ruanda und Medical Flossing informieren. Ein Höhepunkt war sicher auch das Exoskelett, welches das Team der Rheinhessen-Fachklinik Alzey präsentierte. Wer wollte, konnte in den Robotik-gestützten Anzug einsteigen und erleben, wie das Fortbewegen von diesem übernommen oder unterstützt wird. Das Exoskelett wird mittlerweile immer mehr an Kliniken zur Arbeit mit neurologischen Patienten eingesetzt.

Die abschließende berufspolitische Diskussion bot die Möglichkeit, die Vertreter der drei DOH-Verbände mit Fragen zur aktuellen Entwicklung zu konfrontieren. Den teilweise emotional behafteten Themen, konnte mit sachlichem Blick auf die tatsächlich erreichten Ziele und Informationen über die anhaltend sehr positiven politischen Gesprächsergebnisse begegnet werden.

Abgeschlossen wurde der Tag mit einer Preisverleihung beispielweise von hochwertigen Fachbüchern und Therapieutensilien, welche durch den Thieme-Verlag, die Fachwelt und der Physiothek gesponsert wurden.

Großes Lob gilt dem Semester der Mainzer PT-Schule, welches in den Pausen für das leibliche Wohl gesorgt hat. Hier musste niemand mit leerem Magen dem nächsten Vortrag lauschen.

Die Veranstalter der DOH danken der Schulleitung, Andrea Diel von der Universitätsmedizin Mainz, sowie allen Teilnehmern, Referenten und Unterstützern, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben. Positives Feedback von Schülern und Studierenden geben Anlass, Veranstaltungen dieser Art zu wiederholen.

Maria Schwarzer

Hallo Schülerinnen und Schüler, Studierende und Berufsanfänger*innen:

Ich bin Maria Schwarzer, 24 Jahre alt und habe im September 2018 meine Ausbildung zur Physiotherapeutin in Koblenz am Brüderhaus absolviert.

Aktuell studiere ich Gesundheit und Pflege mit dem Schwerpunkt Pädagogik an der Katholischen Hochschule in Mainz. Der Studiengang läuft seit 2016, sprich die ersten Jahre liefen dual ab. Aktuell befinde ich mich für insgesamt 1 ½ Jahre in der Vollzeitstudienzeit und werde voraussichtlich meinen Bachelor Ende Februar 2020 in den Händen halten. Anschließend werde ich an der selben Hochschule noch den Master machen, um später an Physiotherapieschulen und Hochschulen nebenher noch unterrichten zu können. Zusätzlich gehe ich zwei Tage die Woche in einer Praxis in Budenheim arbeiten.

Ursprünglich komme ich aus Lampertheim eine kleine Stadt in Hessen an einem Altrheinarm bei Worms, für die Ausbildung bin ich dann für drei Jahre nach Koblenz gezogen und wohne nun in Mainz.

Durch meinen damaligen Schulleiter Thomas Wecker wurde ich auf den Verband PHYSIO- DEUTSCHLAND aufmerksam und trat während meiner Ausbildung bei, seit 2018 arbeite ich aktiv im LandesJuniorenRat.

Liebe Grüße

Maria Schwarzer

Falls ihr Fragen habt oder euch für eine aktive Mitarbeit im Verband interessiert schreibt mich gerne an.

landesjuniorenrat(at)rps.physio-deutschland.de

Tim Bumb

Hallo angehende und examinierte Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten

mein Name ist Tim und seit Ende 2014 bin ich im Landesjuniorenrat von Physio-Deutschland für den Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland tätig. Da ich in Neustadt an der Weinstraße zur Schule gegangen bin, möchte ich die angehenden Physiotherapeuten in Rheinland-Pfalz und Saarland innerhalb des Verbandes vertreten.

Ursprünglich komme ich aus Saarbrücken und habe dort mein duales Studium in Fitnessökonomie absolviert. Da ich mich als Trainer in Richtung Therapie weiterentwickeln wollte, habe ich mich schlussendlich entschieden, die Ausbildung zum Physiotherapeuten anzuhängen. In der Ausbildung merkte ich früh, dass der Beruf des Physiotherapeuten; ein sich im Moment sehr stark im Wandel begriffener Beruf ist und es sich lohnt daran mitzuwirken.

Nachdem ich mich in der berufspolitischen Landschaft in Deutschland umgeschaut habe, viel meine Wahl auf PHYSIO-DEUTSCHLAND, in welchem ich – auch bereits als Schüler – am Meisten Mitspracherecht bekomme.

Seitdem wurde ich regelmäßig auf Vorstandssitzungen eingeladen, habe mehrere Schulen besucht und bin auch auf Bundesebene (Bundesjuniorenrat) tätig. Ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten sich zu engagieren. Das Wichtigste ist natürlich, dass ihr genau dies tut. Informiert euch, sucht euch den Repräsentanten, der eure Interessen am Besten vertritt und werdet selbst aktiv.

Gemeinsam können wir die Physiotherapie in Deutschland voranbringen und aktiv gestalten, also meldet euch gerne jederzeit bei der Geschäftsstelle oder bei mir persönlich mit einer E-Mail.

Freundliche Grüße

Tim Bumb

tim.bumb(at)rps.physio-deutschland.de

Alexander Stirner

Hallo Schüler*innen, Studierende und Berufseinsteiger*innen,

Ich bin Alexander Stirner, 24 Jahre jung und derzeit Angestellter in einer Praxis in Ludwigshafen. Im Oktober 2018 habe ich erfolgreich mein staatliches Examen zum Physiotherapeuten abgeschlossen. Nebenher studiere ich über meine ehemalige Schule und einer Kooperation mit der European Business School Reutlingen. Das Studium hat den Schwerpunkt in betriebswirtschaftlichen und anderen administrativen Bereichen, die z.B. bei einer Praxisleitung nützlich sein werden. Wenn alles glatt verläuft, schließe ich im Herbst 2019 meinen Bachelor of Physiotherapy ab.

Ursprünglich komme ich aus Troisdorf, eine Stadt direkt östlich von Bonn. Doch die Ausbildung zog mich nach Rheinland-Pfalz. Durch einen Besuch des Verbandes an meiner Schule wurde ich auf die Möglichkeiten des berufspolitischen Engagements aufmerksam. Im März 2017 trat ich dann PHYSIO-DEUTSCHLAND bei.

Neben meiner Tätigkeit auf Landesebene engagiere ich mich in dem BundesSchüler- und StudierendenRat (BSSR), der das Juniorengremium auf Bundesebene ist, und habe dort das Amt des Sprechers inne.

Falls ihr Fragen, Ideen, Anregungen, Wünsche habt oder ihr einfach nur beitreten möchtet, dann könnt ihr mich gerne unter untenstehender Adresse kontaktieren.

alexander.stirner(at)rps.physio-deutschland.de

Spannender Austausch des Physio-Nachwuchses auf dem LandesJuniorenTreffen (LJT) im Saarland

Die gewählten Schülersprecher: von li nach re:
Simon Seitz, Katharina Schmidt, Merlin Diersmann, Tim Bumb, Nico Haßlach, Yannik Bleymehl, Ahmet Bozkurt.

LandesJuniorenTreffen (LJT) sind seit Jahren eine feste Institution der JuniorenOrganisation und JuniorenVertretung im Saarland.


Einmal im Jahr treffen sich an einem der drei Physiotherapie-Schulen die Schülerinnen, Schüler und Studierenden zum gemeinsamen Austausch; das Treffen am 08. Dezember 2017 fand an der Physiotherapieschule in Lebach statt.

Das Programm besteht aus einer Mischung aus Seminaren zu fachlichen Themen und einer Diskussionsrunde zu einem aktuellen berufspolitischen Thema.

Sehr erfreulich war, dass aus allen Ausbildungseinrichtungen Physiotherapie des Saarlandes Teilnehmer und auch Dozenten anwesend waren; insgesamt 156 Schülerinnen, Schüler und Studierende der Physiotherapie folgten der Einladung zum LandesJuniorenTreffen nach Lebach!

Im Vorfeld konnten die Teilnehmer aus sechs verschiedenen Workshops – wie etwa Osteopathie, FDM oder Tierphysiotherapie - zwei auswählen. Nach einer kurzen Begrüßung des Lebacher Schulleiters, Bernd Conrad und Begrüßungskaffee, ging es in die erste Workshop-Runde.

Im Praxisteil über Muskelverletzungen wurden anschauliche und alltagsnahe Beispiele in Theorie präsentiert und durch Anlagemöglichkeiten von Kinesiotape in die Praxis überführt.
Ein anderer Workshop behandelte das Thema Tierphysiotherapie. Dieser spezielle Bereich der Physiotherapie wurde sowohl mit einem menschlichen, als auch mit einem tierischen Dozenten vorgestellt. Besonders interessant für die Teilnehmer war, dass die Physiotherapie, angewandt am Tier, sehr ähnliche Techniken einsetzt, wie am Menschen. Es wird getaped, massiert und trainiert, nur hier gibt es als Belohnung nach jeder Übung ein Leckerli.
Vom Vortrag über das Fasziendistorsionsmodell (FDM) blieb vor allem die Metapher der Dozentin, sich die Orange als Bild zur Darstellung der Verbindung zwischen Haut, Faszie, Muskel und Knochen vorzustellen, hängen. Außerdem erhielt man Einblick in ein Thema, das zurzeit in aller Munde ist. Der Vortrag über Ganganalyse war vor allem informativ, da der Aspekt der wissenschaftlichen Arbeit und deren Wichtigkeit betont wurden. Hier sah man praktisch, wie die Arbeit als Physiotherapeut mit akademischen Abschluss aussehen kann. So wurde ein, für manche, trockenes Thema mit Leben gefüllt.

Zügig gestalteten sich die Wahlen für die Schüler- bzw. Studierendenvertreter. Da sich alle im Vorfeld Gedanken machen konnten, wer aus den eigenen Reihen in Frage kommen würde, fanden sich Vertreter aus allen Einrichtungen des Saarlandes. So konnten schlussendlich sechs Nachwuchs-Physios gefunden werden, um die Interessen ihrer Mitschüler und Kommilitonen bis zur nächsten Wahl zu vertreten.

Die Zeit bis zur Diskussionsrunde wurde durch persönliche Berichte des Autors über seine bisherige Verbandsarbeit und die spannende Reise nach Südafrika zum Weltkongress der Physiotherapie überbrückt. Hierbei wurde der Bogen zum Thema Direktzugang gezogen, da auch dies ein zentrales Thema des Weltkongresses 2017 darstellte.

Die Podiumsdiskussion mit der Überschrift „Blanko Verordnung und Direktzugang: Der richtige Weg für die PT`s?“ wurde durch einen Vortrag von Bernd Scheliga, Beirat von PHYSIO-DEUTSCHLAND, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, eingeleitet.

Souverän leitete Bernd Conrad die anschließende Debatte, welche mit reger Beteiligung der jungen angehenden Physiotherapeutinnen und -therapeuten geführt wurde.
Bernd Scheliga und Uwe Conrad vertraten hierbei die Rolle der Selbständigen und als dritter im Podium vertrat der Autor die Rolle der angestellten Physiotherapeuten.
Schnell drehte sich die Diskussion auch um die zukünftige Ausbildung, beziehungsweise um ein mögliches reines Vollstudium auf Hochschulniveau. Einerseits wurde argumentiert, der Beruf strebt eine Professionalisierung in Richtung Direktzugang und Akademisierung auch in Deutschland an und andererseits darf die Möglichkeit, den Beruf zu ergreifen für Interessenten ohne Abitur, nicht außer Acht gelassen werden. Gerade Vertreter der letzten Kategorie meldeten sich zahlreich zu Wort. Weitergehende Gespräche mit den drei Gästen der Diskussion,  im Anschluss an die Veranstaltung, bewiesen das große Interesse der Schülerinnen, Schüler und Studierenden an den aktuellen berufspolitischen Themen der Physiotherapie in Deutschland – ein gelungener Tag für alle Teilnehmer.

Wir freuen uns auf das nächste LJT im Saarland.

Die Verfasser:

Tim Bumb (Beirat PHYSIO-DEUTSCHLAND, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland , zuständig für die JuniorenArbeit) und Annika Maske (Schülerin aus Homburg)

Ehrung der Lehrgangsbesten in den Gesundheitsberufen

Bernd Conrad, Melanie Birk, Maja Kloß
von li nach re: Jürgen Bender Pflegebeauftragte für das Saarland, Raphael Schäfer MDL, Maja Klos, Monika Bachmann, Gesundheitsministerin des Saarlandes

Die Gesundheitsministerin des Saarlandes, Frau Monika Bachmann, ließ es sich nicht nehmen, die Ehrung persönlich vorzunehmen und den Auszubildenden die ihnen zustehende Anerkennung zu erteilen. In ihrer Rede stellte Frau Bachmann die Bedeutung der Gesundheitsberufe für die Versorgung der Menschen im Saarland heraus. „Wir brauchen Sie alle um Kranke und Pflegebedürftige zu versorgen.“  Um dem personellen Engpass in den Pflege- und Gesundheitsberufen zukünftig entgegenzuwirken, stellte sie verbesserte Rahmenbedingungen in der Ausbildung und in der Berufsausübung in Aussicht. Ein Beispiel ist die ab dem 1. Januar  2018 bestehende Möglichkeit 70 zusätzliche Praxisanleiter in der Pflege einzustellen. Eine weitere Perspektive ist die Einführung einer Ausbildungsvergütung in allen Gesundheitsberufen.

Die Ministerin dankte allen Auszubildenden für ihr hohes Engagement und ihre Leistungsbereitschaft und forderte alle auf „Machen Sie Werbung für ihre Berufe; Sie sind die besten Botschafter um junge Menschen für die Gesundheitsberufe zu begeistern.“ So wurden 108 Ausbildungsbeste in den unterschiedlichen Berufen geehrt.  

In der Physiotherapie wurden 2 Ausbildungsbeste geehrt: Frau Maja Kloß und Frau Melanie Birk.

Herr Bernd Conrad, Beirat von PHYSIO-DEUTSCHLAND, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland und Schulleiter der Physiotherapieschule in Lebach, ließ es sich nicht nehmen, persönlich zum hervorragenden Abschluss zu gratulieren und für den weiteren Berufsweg alles Gute zu wünschen. Für Frau Melanie Birk, die ein Bachelor Studium in Physiotherapie an der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen der SHG in Saarbrücken abgeschlossen hat, arbeitet jetzt in der Knappschaftsklinik in Püttlingen. Frau Maja Kloß hat ihre Berufstätigkeit in einer ambulanten Praxis gestartet. „ Ich will mich beruflich weiterqualifizieren, und eine Lehrtätigkeit ist sicherlich eines meiner  Ziele“ formulierte Frau Kloß mit Blick in die Zukunft.

Der Vorstand des Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland gratuliert beiden zu ihrem hervorragenden Abschluss und wünscht viel Erfolg für die berufliche Zukunft.

Physiotherapie primärqualifizierend studieren

Nach der Modellklausel in den Berufsgesetzen der Gesundheitsfachberufe ist es Physiotherapeuten möglich, ein primärqualifizierendes Studium an einer Hochschule aufzunehmen. Ohne vorausgehende oder begleitende Fachschulausbildung können die Berufszulassung als Physiotherapeut als auch der akademische Grad des Bachelors unter der Gesamtverantwortung einer Hochschule erworben werden. Im Rahmen des Dritten Pflegestärkungsgesetzes (PSG III) hat der Bundestag eine Verlängerung der Modellphase für primärqualifizierende Studiengänge bis 31. Dezember 2021 beschlossen.

Primärqualifizierende Studiengänge in der Physiotherapie werden zum Wintersemester 2017/18 an derzeit zwölf Hochschulen - sieben staatliche (s) und fünf private (p) - in neun Bundesländern angeboten:

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

  • Europäische Fachhochschule (EUFH) in Rostock (p),  www.eufh.de

Nordrhein-Westfalen:

Saarland:

  • Berufsakademie für Pflege, Therapie und Management der SHG-Kliniken Saarbrücken (p),  www.bagss.de/

 

Schleswig-Holstein:

Thüringen:

 

Weitere Informationen zum Studium der Physiotherapie finden Sie in der Studiengangsliste. Fragen, Anregungen, Ergänzungen senden Sie gerne an info(at)physio-deutschland.de.